Informationsplattform für MS-Kranke gibt wertvolle Tipps

Hohen-Sülzen. Die Diagnose ist erst einmal ein Schock und hinter vielen Patienten liegt eine monate- oder gar jahrelange Odyssee zu Fachärzten und Kliniken, ehe der Befund Gewissheit wurde: Der Patient ist an Multipler Sklerose erkrankt. Schätzungen gehen davon aus, dass weltweit zirka 2,5 Millionen Menschen an dieser heimtückischen Krankheit erkrankt sind. In der Bundesrepublik Deutschland kommen auf geschätzte 130.000 MS-Erkrankte ungefähr noch einmal 2.500 Neudiagnosen pro Jahr dazu, Tendenz weiter steigend.

Die Multiple Sklerose hat kein gemeinsames Erscheinungsbild mit eindeutiger Symptomatik, sondern viele differenzierte Krankheitsausprägungen. Daher wird Multiple Sklerose auch die "Krankheit der 1000 Gesichter" genannt. Durch Entzündungsherde wird das zentrale Nervensystem angegriffen, was zu Vernarbungen und somit vielfältigsten Beschwerden führen kann und z.B. Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühle, Sehstörungen etc. zur Folge hat. Aufschluss geben umfangreiche neurologische Untersuchungen sowie Kernspinaufnahmen, eine Entnahme des sogenannten Liquors und Leitfähigkeitsmessungen an Nervenfasern.

Nach gesicherter Diagnose gilt es für den MS-Patienten nun, mit dieser Krankheit umgehen zu lernen. Neben der Betreuung durch einen Neurologen des Vertrauens stehen mittlerweile auch zahlreiche Informationsplattformen bereit, es gibt zahlreiche Broschüren und breit gefächerte Informationen im Internet. Dazu gehört auch das Portal www.ms-therapiezentrum.de. Übersichtlich ist hier alles zum Thema Multiple Sklerose aufgeführt. Wie bei anderen Krankheitsbildern auch, kann die Betrachtungsweise bei Multipler Sklerose einmal aus schulmedizinischer Sicht erfolgen, die sämtliche Diagnose- und Behandlungsmethoden aufzählt, die wissenschaftlich belegt sind und von den Universitätskliniken in die klinische und neurologische Praxis gelangen. Die alternative Sicht unter Einbeziehung der Ernährung als Therapieoption hebt das MS-Therapiezentrum ab. Hierbei werden keineswegs die schulmedizinischen Therapieansätze in Frage gestellt, sondern zusätzlich MS-Patienten über hilfreiche Methoden informiert, die die Beschwerden maßgeblich und dauerhaft lindern können. Dr. med. Olaf Hebener vom MS-Therapiezentrum Hohen-Sülzen setzt hierfür seine komplexe Ernährungs- und Stoffwechseltherapie ein, die unter Reduzierung einer essentiellen, mehrfach ungesättigten Fettsäure sowie speziellen Substanzen zur Nahrungsergänzung  das Entzündungsgeschehen nachhaltig zu beeinflussen vermag.

Entsprechend sollten MS-Patienten die tägliche Zufuhr der lebensnotwendigen, jedoch regelmäßig in viel zu hohem Maße konsumierten Linolsäure deutlich verringern. Die pflanzliche Linolsäure ist Vorläufer der tierischen Arachidonsäure, die an vielen Entzündungsformen beteiligt ist. Daher liegt es auf der Hand, dass sich eine Reduzierung der Linolsäurezufuhr auf ein lebensnotwendiges Minimum positiv für MS-Patienten auswirken kann, indem der Entzündung im zentralen Nervensystem der „Brennstoff“ entzogen wird, der sie am Laufen hält.

Unter www.ms-therapiezentrum.de wird die Diät mit linolsäurereduzierter Kost und deren Wirksamkeit näher beschrieben.